IQ NRW Teilprojekt: "IQ Anerkennungs- und Beratungsstelle im nördlichen Ostwestfalen"

Projektmitteilungen

„Fachkräfteeinwanderungsgesetz als Ergänzung zur Behebung des vorhandenen Fachkräftemangels!"

Bielefeld- Am 18. Juni 2019 fand ein IQ Austauschworkshop zum Thema „Informationen zum Entwurf des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes “ statt. Die MOZAIK gGmbH organisierte diesen IQ Austauschworkshop für Teilnehmende aus Arbeitsmarkt-, Weiterbildungs- und Integrationsbereich sowie Flüchtlings- und Migrationsberatungsstellen aus Bielefeld. 20 Teilnehmende trafen sich in den Räumlichkeiten des Alten Rathauses Bielefeld.

Laut der aktuellen Bertelsmann Studie 2019 nimmt die Zahl der Arbeitskräfte in Deutschland ab. Um den demographisch bedingten Rückgang des Arbeitskräfteangebots entgegenzuwirken hat Deutschland bis 2060 einen jährlichen Einwanderungsbedarf von mindestens 260.000 Menschen. Dieser soll durch die Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes für potentielle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus dem Ausland mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz geregelt und erleichtert werden. Die MOZAIK gGmbH lud hierzu verschiedene regionale Akteure aus dem Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Integrationsbereich ein, um ihnen Austauschmöglichkeiten zu diesem Thema zu bieten.

Makbule Çevik (MOZAIK gGmbH) begrüßte gemeinsam mit Annegret Grewe (KI der Stadt Bielefeld) die Teilnehmenden zum IQ Austauschworkshop. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der Teilnehmenden stellte Makbule Çevik die Anerkennungs- und Qualifizierungsberatungsstelle MOZAIK vor, welche im aktuellen Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ) mit dem neuen Teilprojekt „IQ Anerkennungs-und Qualifizierungsberatungsstelle im nördlichen Ostwestfalen“ in fünf Beratungsstandorten die mehrsprachige Beratung zur Anerkennung von ausländischen Qualifikationen anbietet. Laut der ausgewerteten Statistiken wurden in der Zeit von Januar 2019 bis Ende April in den Beratungsstandorten Bielefeld, Gütersloh sowie in den Kreisen Herford und Minden-Lübbecke bereits 397 Ratsuchende beraten. Insgesamt wurden 656 Beratungen durchgeführt, wobei 58 Prozent der Ratsuchenden Frauen waren.

Nach einer kurzen Pause stellte Defne Mete (MOZAIK gGmbH) das IQ NRW Teilprojekt: „Begleitstruktur für Migrantenorganisation zur beruflichen Integration, Anerkennung und Fachkräftesicherung“ vor. Anschließend informierte sie über den Entwurf des Fachkräfteeinwanderungsgesetz, welches im Dezember 2018 durch das Bundeskabinett beschlossen und in dritter Lesung am 07.06.19 im Bundestag verabschiedet wurde. „Das Ziel ist die gezielte und gesteigerte Zuwanderung von qualifizierten Fachkräften aus Drittstaaten.
Gemeint sind Fachkräfte, die Unternehmen vor dem Hintergrund des Personalbedarfs und leerer Bewerbermärkte dringend benötigen.“ legte Defne Mete dar. Im weiteren erläuterte sie ausführlich die geplanten Maßnahmen im Rahmen des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes, wie z.B. die Vereinfachung der Anerkennung von ausländischen Qualifikationen, die Einreise zur Berufssuche oder die Abschaffung der Vorrangprüfung. Außerdem wurde die Fachkräfteengpassanalyse von der Bundesagentur für Arbeit dargestellt. Die Analyse lässt erkennen, in welchen Berufsfeldern und Regionen es Engpässe gibt. Dazu gehören einzelne technische Berufe, Bauberufe sowie Gesundheits- und Pflegeberufe.

Im Anschluss erhielten die Teilnehmenden die Möglichkeit Fragen zu stellen und sich gezielt zum Entwurf des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes auszutauschen.

Vertreter/-innen aus folgenden Institutionen haben an dem Austauschworkshop teilgenommen: Kommunales Integrationszentrum, Agentur für Arbeit Bielefeld, Agentur für Arbeit Herford, Jobcenter Arbeitsplus Bielefeld, Caritas Bielefeld, IBZ Bielefeld, Ökumenische Flüchtlingsinitiative Schildesche, Beruflicher Weiterbildungsverbund (BWB) e.V., Gleichstellungsstelle Stadt Bielefeld, DRK Soziale Dienste OWL gGmbH, FAW gGmbH Akademie Bielefeld, Bildungswerk Bielefeld, Gemeinde Steinhagen, Arbeiterwohlfahrt Bielefeld, REGE mbH Bielefeld.

Bildergalerie des IQ Austauschworkshops:

MOZAIK informiert Teilnehmende der Jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld zu Möglichkeiten der Anerkennung von ausländischen Abschlüssen im Kontext des sog. Anerkennungsgesetzes

Bielefeld- Am 07. Mai 2019 fand im Rahmen des Förderprogramms IQ eine Informationsveranstaltung zum Thema „Erstinformationen zur beruflichen Anerkennung für (Neu-) Eingewanderte“ statt. Die Jüdische Kultusgemeinde Bielefeld organisierte diese Infoveranstaltungen und lud die Teilnehmenden in ihre Räumlichkeiten in der Detmolder Straße in Bielefeld ein.

Neben den vielfältigen Angeboten, welche die Jüdische Gemeinde in Bielefeld für ihre Mietglieder anbietet, werden Menschen mit ausländischen (beruflichen) Qualifikationen aus dem Ausland im Besonderen unterstützt. In diesem Zusammenhang hat Elena Egorov (Sozialarbeiterin, Jüdische Gemeinde Bielefeld) Frau Makbule Çevik (wissenschaftliche Projektmitarbeiterin) von der MOZAIK gGmbH eingeladen, um für Interessierte über Zu-gangsmöglichkeiten  und – Voraussetzungen zum deutschen Arbeitsmarkt sowie das Ver-fahren der beruflichen Anerkennung zu berichten.

Im Gemeindehaus informierte Frau Makbule Çevik Interessierte zum Thema Anerkennung von ausländischen Qualifikationen und das sog. Anerkennungsgesetz. Sie stellte dafür das BQFG-Gesetz, die Voraussetzungen und Abläufe des Verfahrens, sowie Informationen zu (regionalen) Beratungsstellen und zuständigen Stellen vor. Anschließend wurden die kostenlosen Beratungs- und Förderangebote des IQ Netzwerk NRW vorgestellt. Ziel der Informationsveranstaltung war es u.a., Neueingewanderte auf das IQ NRW Teilprojekt „IQ Anerkennungs- und Qualifizierungsberatungsstelle im nördlichen Ostwestfalen“ auf-merksam zu machen, um durch eine Anerkennung ihrer ausländischen Abschlüsse, Beschäftigungschancen in Deutschland zu erhöhen.

Nach dem Vortrag wurden viele individuellen Fragen der Teilnehmenden u.a. aus der Ukraine und Russland im Kontext einer beruflichen Anerkennung beantwortet.


Bildergalerie Informationsveranstaltung:

MOZAIK informiert 16 Sprach- und Integrationskursteilnehmende der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung Bielefeld zu Möglichkeiten der Anerkennung von ausländi-schen Abschlüssen im Kontext des sog. Anerkennungsgesetzes

Bielefeld- Am 02. Mai 2019 fand in Bielefeld im Rahmen des Förderprogramms eine IQ Informationsveranstaltungen zum Thema „Erstinformationen zur beruflichen Anerkennung für (Neu-) Eingewanderte“ statt. Die Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung Bielefeld organisierte diese Infoveranstaltung und lud die Referentin zum Sprach- und Integrationskurs in der Wilhelmsstraße 9 in Bielefeld ein.

Die Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Bielefeld  bietet u.a. Sprach- und Integrationskurse in Kooperation mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) an.  In diesem Zusammenhang hat Anastasia Yashumova (Sprachkursleitung) Frau Makbule Çevik (wissenschaftliche Projektmitarbeiterin) von der MOZAIK gGmbH eingeladen, um für Interessierte über Zugangsmöglichkeiten  und – Voraussetzungen zum deutschen Arbeitsmarkt sowie das Verfahren der beruflichen Anerkennung zu berichten.

Frau Makbule Çevik hat die Teilnehmenden zum Thema Anerkennung von ausländischen Qualifikationen und das sog. Anerkennungsgesetz informiert. Sie stellte dafür das BQFG-Gesetz, die Voraussetzungen und Abläufe des Verfahrens, sowie Informationen zu (regio-nalen) Beratungsstellen und zuständigen Stellen vor. Anschließend wurden die kostenlosen Beratungs-und Förderangebote des IQ Netzwerk NRW vorgestellt. Ziel der Informationsveranstaltung war es u.a., Neueingewanderte auf das IQ NRW Teilprojekt „IQ Anerkennungs- und Qualifizierungsberatungsstelle im nördlichen Ostwestfalen“ aufmerksam zu machen, um durch eine Anerkennung ihrer ausländischen Abschlüsse, Beschäftigungschancen in Deutschland zu erhöhen.

Nach dem Vortrag wurden die individuellen Fragen der Teilnehmenden u.a. aus Nigeria, Syrien, Afghanistan und der Türkei im Kontext einer beruflichen Anerkennung informiert. Abschließend erhielten sie die Möglichkeit individuelle Termine zur Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung MOZAIK gGmbH abzusprechen.

MOZAIK informiert 13 Teilnehmende in Enger und Jöllenbeck zu Möglichkeiten der Anerkennung von ausländischen Abschlüssen im Kontext des sog. Anerkennungsgesetzes

Bielefeld- Am 14. und 21. März 2019 fanden in Enger und Jöllenbeck im Rahmen des Förderprogramms IQ Informationsveranstaltungen zum Thema „Erstinformationen zur beruflichen Anerkennung für (Neu-) Eingewanderte“ statt. Die Regionale Personalentwicklungsgesellschaft (REGE) mbH organisierte diese Infoveranstaltungen und lud die Teilnehmenden in die Räumlichkeiten der örtlichen Arbeitsmarktbüros ein.



Im Rahmen des Projektes „JÖ-SP-EN“ der REGE werden insbesondere (allein)erziehende und zugewanderte Menschen in den Standorten Jöllenbeck, Spenge und Enger vor Ort unterstützt, ihre sozialen und beruflichen Perspektivenim Projektraum über die kommunalen Grenzen hinaus zu verbessern. In diesem Zusammenhang haben Linda Boly und Gunda Sokoll, die das Projekt vor Ort betreuen, Frau Makbule Çevik (wissenschaftliche Projektmitarbeiterin) von der MOZAIK gGmbH eingeladen, um für Interessierte über Zugangsmöglichkeiten  und – Voraussetzungen zum deutschen Arbeitsmarkt sowie das Verfahren der beruflichen Anerkennung zu berichten.

Im Haus der Kulturen in Enger und im Projektbüro in Jöllenbeck informierte Frau Makbule Çevik an zwei Vormittagen Ratsuchende sowie Akteure aus dem Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Integrationsbereich zum Thema Anerkennung von ausländischen Qualifikationen und das sog. Anerkennungsgesetz. Sie stellte dafür das BQFG-Gesetz, die Voraussetzungen und Abläufe des Verfahrens, sowie Informationen zu (regionalen) Beratungsstellen und zuständigen Stellen vor. Anschließend wurden die kostenlosen Beratungs-und Förderangebote des IQ Netzwerk NRW vorgestellt. Ziel der Informationsveranstaltung war es u.a., Neueingewanderte auf das IQ NRW Teilprojekt „IQ Anerkennungs- und Qualifizierungsberatungsstelle im nördlichen Ostwestfalen“ aufmerksam zu machen, um durch eine Anerkennung ihrer ausländischen Abschlüsse, Beschäftigungschancen in Deutschland zu erhöhen.

Nach dem Vortrag wurden auf Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingegangen und sie erhielten die Möglichkeit, individuelle Termine zur Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung MOZAIK gGmbH abzusprechen.

26. Infobörse Frauen und Beruf in Bielefeld

Bielefeld. Am 16. März 2019 lud das Netzwerk „Frau und Beruf“ zur 26. Infobörse in die Volkshochschule in der Ravensberger Spinnerei ein. Auch in diesem Jahr waren zahlreiche Ausstellerinnen und Austeller mit Unterstützungsangeboten zu Fragen um Weiterbildung und Umschulung, zum beruflichen Wiedereinstieg, zur Berufswegeplanung und Existenzgründung vertreten.

Die Infobörse bietet den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, sich vor Ort über Themen wie Arbeitsmarkt, Qualifizierung, berufliche Orientierung, Karriere und Weiterbil-dung zu informieren und fördert die Vernetzung und den Austausch.

Hierzu standen am Samstag die Arbeitsagentur, das Jobcenter, (Weiter-)Bildungsträger, Beratungsstellen und viele weitere Akteurinnen und Akteure aus dem Bereich "Bildung und Wissen" zu Fragen der beruflichen Orientierung und Weiterbildung zur Verfügung. An ausgewiesenen Messeständen standen Expertinnen und Experten bereit, um Fragen zu Fachthemen wie z.B. Minijob, Teilzeitausbildung, Wiedereinstieg in den Beruf nach Eltern-zeit, sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz und Rente zu beantworten.

Neben Workshops und Fachthemen hatten die Besucherinnen weiterhin die Möglichkeit das Angebot eines Bewerbungsmappenchecks, eines Bewerbungsfotoservices sowie typgerechtes Styling und Schminken im Beruf zu nutzen.

Am Beratungsstand von MOZAIK machte Frau Makbule Çevik (wissenschaftliche Projektmitarbeiterin) die Besucherinnen und Besucher auf den wöchentlich mittwochs angebotenen offenen Beratungstag der „IQ Anerkennungs- und Qualifizierungsberatungsstelle MOZAIK im nördlichen Ostwestfalen" aufmerksam. Besucherinnen und Besucher u.a. aus Syrien, Irak, Iran, Russland, Rumänien und der Türkei wurden im Rahmen ihrer individuellen Qualifikationen zu den Möglichkeiten für eine berufliche Anerkennung informiert. Desweiteren wurde auf weitere Beratungsangebote von MOZAIK hingewiesen (Prämiengutschein, Bildungsscheck und Beratung zur beruflichen Entwicklung).

Vertreter/-innen aus folgenden Institutionen haben an der interkulturellen Informationsbörse teilgenommen:

Agentur für Arbeit Bielefeld, Arbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Gütersloh, BellZett. e. V., Beruflicher Weiterbildungsverbund Bielefeld (BWB) e. V., Bezirksregierung Detmold, bonum cura GmbH, Creos Lernideen und Beratung GmbH, Deutsche Angestellten-Akademie GmbH, Durchblick, Entfaltungs-Werkstatt, (Lehr)Coaching–(Lehr) Training–(Großgruppen)Moderation, ESTA Bildungswerk gGmbH, Ev. Johanneswerk e. V., Familienbüro der Stadt Bielefeld, FGE TrainingsCenter, Fortbil-dungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH, Frauenbranchenbuch OWL, Frauennotruf Bielefeld e. V., Gleichstellungsstelle – Frauenbüro der Stadt Bielefeld, Grone Bildungszent-ren NRW GmbH, Hecht-Consult, IN VIA Bielefeld – Herford e. V., Jobcenter Arbeitplus, Kunsttherapeutin, Kompetenzzentrum Frau und Beruf OWL, Wichtrud Kaufmann, Lifestyle – coacht berät trainiert, MOZAIK gemeinnützige Gesellschaft für Interkulturelle Bildungs- und Beratungsangebote mbH, Polizei Bielefeld, Psychologische Frauenberatung e. V., Rasper & Busch Unternehmensberatung GbR, REGE mbH, START NRW GmbH, ULTIMO VerwaltungsDienstleistungen GmbH, Universität Bielefeld, Verdi-Orts-Frauenrat Bielefeld-Gütersloh, VHS der Stadt Bielefeld, V. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel –Stiftung Nazareth, WEGE Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft, Weiterbildungskolleg der Stadt Bielefeld, Abendgymnasium.

Bildergalerie Informationsveranstaltung:

MOZAIK informiert über 30 Teilnehmende des Betheljahr-International (BJ) in Bielefeld zu ihren Möglichkeiten der Anerkennung von ausländischen Abschlüssen

Bielefeld. Am 16. und 21. Januar 2019 fanden im Rahmen der Perspektiv-Seminare für Teilnehmende des „Betheljahr-International (BJ)“ zwei Workshops statt. Die MOZAIK gGmbH nahm bereits zum zweiten Mal an den Workshops teil und informierte in den Seminarräumen des Assapheum am Bethelplatz die Teilnehmenden zum sog. Anerkennungsgesetz.

Wie in den Jahren zuvor wurde auch dieses Jahr an zwei Terminen Workshops zu Themen der beruflichen Anschlussperspektive für die Teilnehmende veranstaltet, die aus allen Teilen der Welt für ein freiwilliges soziales Jahr nach Bethel (von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel) gekommen sind. Als Freiwillige sind sie in unterschiedlichen Bethel- Einrichtungen in Bielefeld und Niedersachsen aktiv und benötigen Informationen über individuelle Möglichkeiten des Arbeitsmarktzugangs, um nachhaltig und zukunftsorientiert ihren weiteren (beruflichen) Werdegang planen zu können.

Zu Beginn der Workshops wurden zunächst die Erwartungen der Teilnehmenden an das Seminar erfragt und an einer Pinnwand gesammelt. Weiterhin wurden die Pläne der Freiwilligen vor und während des Betheljahrs erfragt. Deutlich wurde hier, dass viele der Freiwilligen sich vorstellen können eine neue Berufsausbildung oder ein Studium in Deutschland zu beginnen. Einige wollten jedoch an ihren absolvierten Hochschulabschlüssen anknüpfen bzw. im erlernten Beruf weiterarbeiten.

Anschließend wurden die Teilnehmenden durch Makbule Çevik (MOZAIK gGmbH) zum Thema Anerkennung von ausländischen Berufsqualifikationen informiert. Sie stellte dafür das Berufs-Qualifikations-Feststllungs-Gesetz (das sog. Anerkennungsgesetz), die Voraussetzungen, Zuständigkeiten und Abläufe des Verfahrens, sowie Informationen zu Beratungsstellen und zuständigen Stellen vor. Weiterhin machte sie die Teilnehmenden auf den wöchentlich angebotenen mehrsprachigen offenen Beratungstag der „IQ Anerkennungs- und Qualifizierungsberatungsstelle MOZAIK im nördlichen Ostwestfalen“ aufmerksam. Nach dem Vortrag hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, Rückfragen zu stellen und in den Austausch zu treten.

Nach einer kurzen Pause wurden interessierte Teilnehmende u.a. aus Georgien, Benin, Kamerun, Ukraine und Russland im Workshop von Makbule Çevik ausführlich zu individuellen Möglichkeiten für eine berufliche Anerkennung informiert.

Neben den Informationen zum Thema „Anerkennung ausländischer Abschlüsse“ durch MOZAIK wurden die Themen „Ausbildung Altenhilfe / Krankenpflege“, „Fragen zu sprachlichen Voraussetzungen“, „Ausbildungen in Bethel“ und „Fragen zum Studium“ in den Workshops angeboten.   Hierzu waren Referentinnen und Referenten der Freiwilligenagentur Bethel und weiteren Institutionen eingeladen.

Folgende Referentinnen und Referenten der Freiwilligenagentur Bethel haben sich beteiligt: Frau Britta Pohl, Frau Annika Bäcker, Frau Claudia Brinkmann, Frau Anja Maas, Frau Anna Oberröhrmann, Frau Laura Czok, Herr Walter Spratte  
Weitere Referenten: Herr Thomas Kreutz, Schulleiter Fachseminar für Altenpflege Stiftung Sarepta; Frau Marina Lehmann, Referentin Stabsstelle Strategische Personal- und Bildungsarbeit Bethel.

Bildergalerie Informationsveranstaltung:

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